Solistin am Wiener Staatsballett, heute freischaffende Tänzerin und Choreografin
Rebecca Horner ist eine in Wien geborene Tänzerin und Choreografin. Im Januar 2026 beendete sie ihren Vertrag als Solistin beim Wiener Staatsballett, um freiberuflich zu arbeiten und neue künstlerische Wege zu beschreiten. Seither engagiert sie sich verstärkt in ihrem Verein tanzt. sowie in Soloprojekten für die österreichische zeitgenössische Tanzszene.
Im Mai 2025 realisierte sie ihr Museumsprojekt „Maria*s: Mensch vs. Maschine“ im Rahmen der Sonderausstellung „Experiment Expressionismus“ in der Sammlung Heidi Horten. Eine interdisziplinäre Performance mit drei Tänzerinnen, die die Besucher durch die drei Etagen der Ausstellung führen. Ein Kameramann begleitet das Geschehen mit einem Live-Video, das gleichzeitig auf Leinwände und Wände im gesamten Museum projiziert wird und den Besuchern neue Perspektiven auf Körper, Raum und Tanz eröffnet.
Bereits während ihrer Zeit als Ensemblemitglied am Wiener Staatsballett weckten Rollen in zeitgenössischen Produktionen zunehmend ihr Interesse. In der Spielzeit 2022/23 wechselte sie daher für eine Saison ans Nederlands Tanztheater (NDT1), um ihre künstlerische Auseinandersetzung mit zeitgenössischem Tanz zu vertiefen, bevor sie nach Wien zurückkehrte.